Fakten statt Lottospiel: Strategie Workshops 4.0

Gewisse Dinge untersucht man nicht: man fürchtet zu sehr, das Richtige zu finden – Otto Weiss

 

Wie gehen Sie vor, wenn Sie mit einer Ihrer Agenturen* eine Marktbearbeitungsstrategie erstellen wollen?

Bestimmt kennen Sie das: Sie sitzen an mehreren Tagen in einem Konferenzzimmer und nehmen an einem Strategie-Workshop teil. Flipcharts, Sticky-Notes, Projektgruppen, abgestandene Luft, Filterkaffee… Am Ende haben Profis die Grundlage eines Konzeptes entwickelt, das während der kommenden 1-3 Jahren für den Erfolg oder Misserfolg Ihrer Bemühungen stehen wird.

Ab und an kommen dann diese Bedenken doch auf, meistens am Tag nach dem Workshop, ob man wirklich alle Parameter und Faktoren berücksichtigt hat. Ob es nicht doch auch andere Szenarien gegeben hätte, die man hätte in Erwägung ziehen müssen. Ob alle Investitionen effizient eingesetzt werden. Und weshalb haben Sie diese Bedenken nicht zur Aussprache gebracht? Fehlende Ressourcen? Fehlendes Know-how? Fehlende Zeit? Nur nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt? Haben Sie ein Strategie-Lotto gespielt? Wie würden Sie das Ihren Shareholders erklären?

Strategie-Workshops 4.0

Die Experten von Accelerom AG haben während des letzten VSP Business Lunches by UNIFIED MARKET Inc. in der Giesserei Oerlikon diesen März live und interaktiv gezeigt, dass der Wechsel von der Betriebssicht zur Kundensicht für alle Beteiligten im Touchpoint-Management eines der Schlüsselerlebnisse ist: «Welche Touchpoints sind für unsere Kunden wirklich relevant?». Dass dieser Seitenwechsel einige Überraschungen mit sich bringen kann, u.a. eine Optimierung von bis zu 30%, durften die Teilnehmer anhand von Praxis-Beispielen vor Ort miterleben, denn Touchpoint-Management darf kein Lottospiel sein!

Any truth is better than indefinite doubt!

 

Hier die wichtigsten Erkenntnisse und Tipps:

  1. Chaos der Konsumenten-Gefühle: Kaufprozesse laufen nicht linear ab und sind für jeden Kunden unterschiedlich
  2. 100+: Bereits mittelgroße Unternehmen managen heute weit über 100 Touchpoints
  3. Mit 17 Touchpoints kommt ein Kunde beim Kauf eines Produkts durchschnittlich in Berührung
  4. Nur 6 von 10: Nur sechs von zehn Touchpoints werden vom Unternehmen (inside-out) deckungsgleich mit der Kundensicht (outside-in) eingeschätzt
  5. Silodenker im Nachteil: Nur eine ganzheitliche multichannel Betrachtung auf paid-owned-earned Ebene erlaubt Ihnen, die Wirkung aller Maßnahmen zu optimieren
  6. Fakten statt Bauchgefühle: Empirische, Algorithmen gesteuerte Analysen innerhalb der Total Audience (TA) sind erwiesenermassen besser als Best Practice
  7. Nur was Sie messen können, können Sie steuern:
  • Lassen Sie sich Ihre Zielgruppe im paid-owned-earned Decision Journey abbilden und die heute nicht erfüllten Wirkungen im Zielsystem aufzeigen
  • Verlangen Sie empirische Beweise, welche Strategie in der Lage ist, die Aufgaben im Zielsystem der vorökonomischen und ökonomischen Ziele zu lösen
  • Fragen Sie nach Fakten, wie Sie Ihre verschiedenen Marketing-Maßnahmen (On-, Offline, Mobile) synchronisieren können, um maximale Wirkung zu erzielen, als auch wie und welche paid-owned-earned-Touchpoints zusammen spielen und damit optimale Synergien erzeugen
  • Lassen Sie sich aufzeigen, wo heute und in den kommenden 1-2 Jahren die Defizite Ihrer aktuellen Marketing-Kommunikation vorliegen
  • Hinterfragen Sie die Investitionen pro Touchpoint und im Mix unter dem Aspekt og. Faktoren (u.a. Relevanz, Wirkungsschwelle, Effizienz, Effektivität etc.)

*Welche Agentur darf es sein? Digital-, Krea-, Media-, PR-Agentur, um nur einige zu nennen? Je mehr Akteure involviert werden, umso komplexer wird das Orchestrieren dieser Akteure und Ihrer Projekte! Nicht nur wegen der Digitalisierung haben sich Silo-Denkmuster eingenistet, die es aber aufzubrechen gilt.

Ich kann Ihnen helfen, Ihre Strategien zu durchleuchten, und aufzeigen, bei welchen Themen Sie das Gespräch intern oder mit Ihren Agenturen wieder suchen müssten. Ein Lottospiel darf es aber auf gar keinen Fall werden. Das sind Sie Ihren Shareholdern schuldig!

 

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